Dienstag, 7. Februar 2012
Unter Null
Der kälteste Ort, an dem ich jemals war, liegt in Canada. Québec City, um genau zu sein. Minus 31 Grad Celsius trieben da mehrere Tage am Stück ihr Unwesen. Wir stapften trotzdem wacker durch die Gegend. Alle 15 Minuten war eine kleine Einkehr notwendig, weil Nasen und Ohren weiß wurden. Abenteuerlich! Man fühlte sich wie auf Amundsens Spuren. Eine Station weiter, in Montréal, brach bereits der Frühling an: Nur noch 20 Grad unter Null. Akklimatisierte verzichteten schon auf ihre Mütze. Ich behalte meine so lange an, bis wir uns wieder im positiven Bereich befinden, auch wenn wir von der kanadischen Kälte weit entfernt sind.